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Hereford

Zwei rotbraune Hereford Rinder
Hereford

Rassebeschreibung

Farbe

  • rotbraunes Haarkleid mit weißem Kopf, der dominant vererbt wird
  • weiß sind außerdem Hals, Brust, Bauch, Beine und Schwanzquaste
  • ein weißer Nacken ist erwünscht

Körperbau

  • die Rasse steht im mittleren, zum Teil schon größeren Rahmen
  • es gibt gehörnte und genetisch hornlose Tiere
  • harmonischer, gut proportionierter Körperbau mit tiefem Rumpf
  • guter Fleischansatz ohne sichtbare Verfettung
  • stark bemuskelte Vorhand

Produktionseigenschaften

  • robuste Rasse, ganzjährige Freilandhaltung möglich
  • überragende Verwertung von Grünland
  • Umgänglichkeit, Leichtkalbigkeit
  • ausgeprägter Mutterinstinkt
  • hervorragende Fleischqualität (feinfaserig, marmoriert)

Eckdaten für ausgewachsene Bullen und Kühe

  Bullen Kühe
Kreuzbeinhöhe, cm um 150 um 140
Gewicht, kg um 1130 um 730

Zuchtziel

Die in der Rassebeschreibung gemachten Vorgaben bzgl. Farbe und Körperbau sind bei Exterieurbewertungen entsprechend zu berücksichtigen.

Ein schwarzes Flotzmaul oder andere deutliche Farbabweichungen im Fell werden bei der Exterieurbewertung max. mit der Typnote 4 bewertet.

Weitere deutliche unerwünschte Abweichungen vom beschriebenen Körperbau werden bei der Exterieurbewertung mit max. Note 5 im Typ und/oder Skelett bewertet.

Die Euterform ist bei der Kuheinstufung in der Typnote zu berücksichtigen. Zu tief liegende Euter oder nicht saugfähige Zitzen werden mit max. Note 4 im Typ bewertet.

Mit guter Fruchtbarkeit, problemloser Abkalbung und Mütterlichkeit soll die Herefordkuh ein gesundes, vitales Kalb pro Jahr aufziehen.

Verabschiedet durch den Ausschuss Zucht Zuchtleiter, 27. November 2012